Aktuelles & Gartentipps

Wissenswertes rund um Pflanzen, Garten und saisonale Pflege. Entdecken Sie unsere gesammelten Gartentipps und öffnen Sie die Themen, die Sie interessieren.

Unsere Gartentipps

Es mag zwar noch recht lange hin sein, jedoch für Tulpen, Narzissen und Co. beginnt jetzt die Pflanzzeit. Blumenzwiebeln gedeihen in jedem Gartenboden. Auch Gefäße können damit bepflanzt werden, wenn man sie über Winter geschützt unter Strauchwerk, Balkonüberdachungen etc. aufstellt und während der Frostperiode mit Reisig abdeckt. Um eine gute Wirkung zu erzielen, pflanzt man mehrere Zwiebeln einer Sorte zu einer Gruppe zusammen. Kräftige, gesunde Zwiebeln aus frischer Ernte, bringen die schönsten Blüten hervor. Achten Sie ferner auf eine ausreichende Pflanztiefe. Sie richtet sich nach der Zwiebelgröße. Als Faustregel gilt: Pflanztiefe = 2 x Zwiebelhöhe.

Im Heidegarten geht’s jetzt richtig rund. Denn jetzt blüht die Sommerheide (Calluna). Mit dem neuen Knospenblühersortiment steht ein breites Sortenspektrum in vielen Farben zur Verfügung. Sie blühen sehr lange und sind ausgesprochen wetterfest. Wenn Sie einen Heidegarten anlegen möchten, so spielt neben einem sonnigen Standort vor allem der Boden eine wichtige Rolle. Am besten eignen sich sandige Böden, die mit einer ca. 10 cm starken Torf-Humusschicht abschließen. Günstig ist ein pH-Bereich zwischen 4,0 – 5,5. Neben den klassischen Heideblühern wie Cal- luna vulgaris oder Erica herbacea syn. E. carnea, kommen noch viele weitere Pflanzenarten für den Heidegarten in Frage. Dazu zählen z.B. Gräser, Scheinbeeren, Skimmien, Torfmyrten, Wacholder und weitere Koniferen. Auch Gefäße lassen sich schön im Heidelook gestalten.

Rosensträucher erhalten Anfang des Monats noch eine spezielle Kali-Düngung zur besseren Ausreife der Triebe. Dies fördert die Frostresistenz. Gut geeignet dafür ist z. B. das Patentkali (Kalimagnesia). Geben Sie da- von etwa 50 g/m² bzw. ca. 15 g/Pflanze und arbeiten Sie den Dünger etwas ein. Volldünger oder gar reine Stickstoffdünger werden jetzt nicht mehr verabreicht, da sie dem Rei- feprozess des Holzes entgegenwirken und so- mit zu stärkeren Frostschäden führen können.

Wer glaubt, die Blütenträume im Garten, auf Balkon und Terrasse neigen sich dem Ende, kennt die vielen neuen Möglichkeiten für einen malerisch blühenden Herbst noch zu wenig. „Indian Summer“ oder „Herbstzauber“, sind die neuen Begriffe für ein vielfältiges Programm an attraktiven Herbstblühern und Blattschmuckpflanzen, die frischen Wind in die Bepflanzungen rund ums Haus bringen. Vorwiegend sind es Rot- Gold- und Brauntöne, die kombiniert mit Gräsern und Zierfrüchten, die milden Spätsommertrage draußen verschönern.

Feldsalat, Rapunzel oder Ackersalat, gleichwohl, wer noch im Garten etwas Platz hat, kann dieses immer beliebter werdende Win- tergemüse, mit dem höchsten Vitamin C- Gehalt aller Salatarten, noch bis Mitte des Monats aussäen. Es gedeiht im Freiland ebenso wie im Frühbeet. Eine Reihensaat im Abstand von ca. 15 cm erleichtert ggf. das Unkrautjäten. Die Keimdauer liegt bei 3 – 4 Wochen. Die Ernte erfolgt im Spätwinter.

Jetzt ist die beste Zeit zum Pflanzen. Bis zum Winter bilden sich noch die ersten feinen Wurzeln, so daß das Frühjahr sofort mit neuem Wachstum beginnen kann. Rosen, die über Sommer bereits im Container blühten, können jetzt in den Gartenboden ausgepflanzt werden. Man schneidet ihre Triebe auf ca. 30 cm zurück und pflanzt sie mit dem Topfballen so tief ein, daß die Veredlungsstelle ca. 2 – 3 cm mit Erde bedeckt ist. Anschließend gut wässern und anhäufeln. Gleiches gilt auch für spezielle Pflanzware im Topf sowie für wurzelnackten Rosen.

Durch den Trend zu kleineren Wohngärten gewinnen Zwergsträucher und langsam wachsende Koniferen an Bedeutung. Selbst in Kübeln auf Balkon und Terrasse gedeihen sie prächtig, wenn die Gefäße bei strengem Frost mit Schilf- bzw. Kokosmatten oder Noppenfolie umgeben werden. Beliebte Vertreter sind z.B.: Bux- und Lorbeerbäumchen, Schattenglöckchen, Bartblume, Schein- beere, Garten-Eibisch, Pfaffenhütchen, Zwergkiefern und -zypressen.

Die farbenfrohen Frühlingsboten, lassen sich noch den ganzen Monat pflanzen. Dazu eignen sich auch Blumenkästen und Kübel sehr gut. Einfach die Gefäße etwas geschützt vor zu viel Nässe und unmittelbarer Frosteinwirkung im Freien aufstellen. Bei sehr frostigem Wetter mit Reisig schützen. Im Frühjahr, wenn sich die ersten Blätter entfalten, stellt man sie an einen gut einzusehenden Platz, um ihre Blütenpracht schön zur Wirkung zu bringen.

z.B. für die Grabbepflanzung, können im Container zwar auch ganzjährig gepflanzt werden, jedoch ist jetzt die Zeit dafür besonders günstig. Für diesen Zweck kommen, je nach Standortverhältnisse und persönlichem Geschmack, eine ganze Reihe von Arten in Frage, so z.B. Zwergmispeln, Immergrün, Stachelnüßchen, Dickmännchen, Gold-Erdbeeren, Tafeleibe, Krichspindel, Krichwacholder, um nur einige zu nennen.

Für Bougainvilleen, Hibiskus, Schönmalven oder Strelitzien wird es Zeit fürs geschützte Winterquartier, hell, luftig, bei Temperaturen nicht unter 10 °C. Gleichzeitig werden die Pflanzen gründlich durchgeputzt und zum Teil zurückgeschnitten. Robustere Arten wie Oleander, Wandelröschen, Myrten, Granatapfel, Passionsblumen, Oliven, Enzianstrauch, Hanf- und Zwergpalmen, kommen erst dann ins Winterquartier, wenn sich die ersten Nachtfröste ankündigen. Selbst Minusgrade von 1 – 2 °C richten noch keinen Schaden an. Auch für viele Zimmerpflanzen, wie z. B. den Clivien, Weihnachtskakteen, Gardenien oder Efeuaralien endet die Sommerfrische im Freien.

… daß sich Alpenveilchen, die Blütenklassiker am Herbstfenster, auch sehr gut für draußen eignen? Die neuen Sorten, speziell der Mini- Alpenveilchen, machen in Balkonkästen, Schalen oder ausgepflanzt auf Grabstätten, eine gute Figur. Selbst wenn die Null-Grad- Grenze einmal unterschritten werden sollte, tut dies der charmanten Blütenpracht noch keinen Abbruch. Hält der Frost jedoch richtig Einzug, holt man die Pflanzen rein ins Zimmer und hat so noch lange Freude daran.

Solange keine stärkeren Fröste auftreten und der Boden offen ist, können Obst- und Ziersträucher sowie Stauden gepflanzt werden. Auch lassen sich noch dringend erforderliche Renovierungs-arbeiten auf Grabstätten, einschließlich einer Bepflanzung mit Herbstblühern, durchführen.

Vielen winterharten Pflanzen, die in Töpfen und Kübeln draußen bleiben, können Nässe, Frost aber auch Trockenheit zum Verhängnis werden. Deshalb ist folgendes zu empfehlen: Der Überwinterungsplatz sollte möglichst windgeschützt und nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein. Gegen Vernässung stellt man die Gefäße auf einen flachen Rost bzw. Sockel. Andererseits muß in Trockenphasen auch gegossen werden. Dies gilt vor allem für im- mergrüne Kübelpflanzen, so z.B. Koniferen, Ilex, Euonymus, Bux, Bambus, Gräser und Blattstauden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der umgibt die Gefäße zusätzlich mit Noppenfolie und/oder Schilfmatten. Auch das Eingraben ins lockere Erdreich schützt Töpfe vor dem Durchfrieren.

Nachdem die Beete abgeerntet sind, werden sie mit dem Spaten grobschollig umgegraben. Das Graben ist besonders bei schwereren Böden anzuraten. So dringt die Winterfeuchte schonender in den Boden ein und der Frost zerlegt die groben Schollen, so daß bei der Frühjahrsbearbeitung die Oberfläche in lockere Krümel zerfällt. Diese sogenannte Frostgare ist wichtig für eine nachhaltige gute Bodenstruktur. Beim Umgraben können gleichzeitig Kompostmaterial, verrotteter Dung, Kalk oder sonstige Bodenverbesserungsmittel mit eingebracht werden.

Für frostempfindliche Kübelpflanzen wird es jetzt Zeit zum Einräumen. Gleichzeitig erfolgt eine Kontrolle auf Krankheits- und Schädlings- befall. Befallenes wird entfernt, außerdem erfolgt bei Bedarf ein Rückschnitt um rund ein Drittel. Oleander erhalten lediglich einen Auslichtungsschnitt. Besonders robuste Arten wie Lorbeer, Myrten, Oleander, Oliven, Ros- marin, Zwerg- u. Hanfpalmen, können noch bis zu den ersten Frösten draußen bleiben. Bezüglich des Lichtanspruchs sind Engels- tropmeten, Fuchsien, Solanum-Arten, Lantanen, Punica oder Gewürzrinde (Cassia), sehr genügsam. Sie können ziemlich dunkel überwintert werden, da sie ihr Laub verlieren. Ein kleines Kellerfenster genügt bereits. Dann ist jedoch vorsichtig zu gießen. Viel Licht benötigen dagegen Hibiskus, Rosmarin, Oliven und Zitrusarten. Hier sind helle Treppenhäuser oder gar Wintergartenplätze ideal.

Zunächst schneidet man die Stängel bis auf 10 cm zurück. Dann holt man die frostempfindlichen Knollen vorsichtig aus der Erde, schüttelt sie gut aus und bringt sie in einen kühlen Keller. Dort werden sie dunkel und trocken bis zum nächsten Frühjahr gelagert.

Alpenveilchen, Usambaraveilchen, Azaleen, Flamingoblumen und Weihnachssterne sorgen im Haus für Farbe und Flair. Ein willkommenes Kontrastprogramm zum Alltagsgrau. Gerne zeigen wir Ihnen mehr davon.

Ein wichtiger Faktor zur Förderung der Mikroorganismen, der Krümelstruktur, Bodengare, und pH-Wert-Stabilität, ist der Kalk. Er wirkt langsam, unterliegt außerdem nicht so stark der Auswaschung und kann daher im Herbst/Winter sehr gut ausgebracht werden. Sofern der pH-Wert nicht in einem Extrem- bereich liegt, sondern sich um 6,3 -6,9 bewegt, erfolgt jetzt die jährliche Erhaltungskalkung. Dazu bringt man etwa 50 – 100 g kohlensauren Kalk pro m² aus. Alternativ wäre der Brandkalk zu nennen, der sich jedoch nur für schwere Böden eignet. Eine Ausbringung erfolgt auf umgegrabenem, unbestelltem Boden.

Grundsätzlich sollten Rasenflächen, Beete mit weichtriebigen Stauden, Gräsern etc. vom Laub befreit werden, denn sonst droht Vergilbung und Fäulnisgefahr. Dagegen schützt eine bis 30 cm dicke Laubdecke, Zier- und Obststräucher vor Kälte und Eis, so daß sich in diesen Fällen das oft mühsame Laubrechen erübrigt. Gleiches gilt für den unbestellten Boden. Wenn die Laubmenge nicht zu groß ist, kann sie ohne Probleme schichtweise kompostiert werden. Bei größeren Mengen empfiehlt sich das Vorkompostieren auf separate Haufen. Ab Frühjahr gibt man dann das angerottete Material sukzessive dem Kompost bei. Krankes Laub wandert, wie andere kranke Pflanzenreste, direkt in die Biotonne.

Rosen, ausgepflanzt im Boden, sind hart im Nehmen, nicht jedoch ihre Artgenossen im Topf oder Kübel. Stellen Sie jetzt die Gefäße an einen sonnen- und windgeschützten Platz. Dort erhalten sie zum weiteren Schutz eine Umhüllung aus Laub, Rindenmulch, Schilfmatten etc. Anschließend werden die Triebe mit Tannenreisig abgedeckt.

Kahle Balkone und Terrassen machen den Winter trist und fad. Ganz anders, wenn noch einige Töpfe und Kübel mit winterharten Beerenschmuck- oder immergrünen Blattschönheiten, überzuckert mit Rauhreif oder Schnee, der Tristesse ein Ende bereiten. Zu den beliebtesten Winterbegleitern im Kübel zählen: Skimmien, Buchs-bäumchen, Torfmyrten, Schattenglöckchen, div. Zwergkoniferen, Purpurglöckchen, Scheinbeeren, Stechpalmen, Winterheide u.v.m. Und wenn draußen vorm Fenster in der Advents- und Weihnachtszeit noch einige Lichtpunkte funkeln, ist das Wintermärchen fast perfekt.

Viele dieser edlen Winterblüher sind jetzt in Töpfen zu haben, oft stimmungsvoll dekoriert. Wenn Sie sie übers Fest als Zimmer- pflanze halten wollen, so ist ein möglichst kühler, heller Standort am besten geeignet. Christrosen sind jedoch ausgesprochene Freilandstauden, die an einem schattigen Platz ausgepflanzt, Jahr für Jahr blühen. Bringen Sie deshalb Ihre Pflanzen nach den Festtagen nach draußen. Sie können den ganzen Winter über pflanzen, sofern der Boden offen ist.

Da sie bereits im Spätsommer ihre Blütenknospen anlegen, würde ein winterlicher Rückschnitt zum Verlust der Blüte führen. Vielmehr erfolgt der Rückschnitt direkt nach der Blüte.

Barfröste, d.h. Frosttemperaturen ohne schützende Schneedecke, mit Sonnenschein am Tag und Eiseskälte in der Nacht, können so mancher Kübelpflanze im Freien den Garaus machen. Besonders gefährdet sind Immergrüne, so z.B. Buchs, Bambus, Skimmien, Schattenglöckchen etc. Schutzmaterialien bringen Abhilfe. Lassen Sie aber Ihre Pflanzen im Kübel nicht zu trocken stehen, da sonst Frostschäden verstärkt auftreten können. Bei intensiven Barfrösten schütz man Staudenbeete vorübergehend mit Laub oder Reisig. Eine dauerhafte Abdeckung ist jedoch nicht zu empfehlen. Oftmals setzen Sturm, Eis und Schnee den eingesetzten Schutzmaterialien stark zu. Daher ist von Zeit zu Zeit eine Funktionskontrolle durchzuführen.

Verrotteter Kompost ist ein ausgezeichnetes Bodenverbesserungs-mittel. Mit ihm kommt organisches Material in den Boden, welches nicht nur Nahrungsquelle für die wichtigen Mikroorganismen darstellt, sondern in Form von Humus, dem Verrottungsprodukt des Kompostes, für ein günstiges Luft-Wasserverhältnis im Boden sorgt und somit auch die Krümelstruktur verbessert. In der Regel gibt man eine Kompostauflage von 3 – 5 cm. Zu grobes Material wird vorher abgesiebt.

Mitten in der kalten Jahreszeit dominiert Wintergrau und Tristesse. Das muß nicht sein, denn jetzt gibt es eine ganze Reihe duftender und farbenfroher Blütenschönheiten, die als Stimmungs-aufheller wirken und für ein freundliches Ambiente im Haus sorgen. Zuständig für üppige Blütenpracht sind z. B. Azaleen sowie die ersten leuchtenden Frühlingsboten. Ein Hauch von Tropenflair verbreiten Orchideen, mit vielen neuen Sorten, die pflegeleicht sind und eine hervorragende Zimmertauglichkeit besitzen. Zu den Duftgiganten gehören z.B. Citrusgewächse, Jasmin oder Gardenien und für Dschungelfans bieten vielfältige, dekorative Grünpflanzen eine Gute Laune-Atmosphäre.

Mit scharfen Schnittwerkzeugen geht es zu Werke um den laub-abwerfenden Gehölzen die richtige Fasson zu geben. Hainbuchenhecken können jetzt kräftig zurückgeschnitten werden, Hausbäume, wie z.B. Rubinien, Eschen oder Ahornarten erhalten ihren Form- und Aus-lichtungsschnitt. Gleiches gilt für Obstbäume, die durch den richtigen Rück- und Verjüngungsschnitt ertragreich bleiben. Einschlägige Literatur bzw. ein Schnittkurs z.B. beim Obst- u. Gartenbauverein geben dazu nützliche, artgerechte Tipps.

Porree können Sie den ganzen Winter über draußen lassen und nach Bedarf ernten. Auch Grünkohl und Winterwirsing können im Beet verbleiben. Rosenkohl wird sogar noch aromatischer im Geschmack, wenn die Röschen Minusgraden ausgesetzt waren. Denn dadurch erhöht sich der Zuckergehalt im Gewebe. Allerdings wartet man mit der Ernte, bis die Röschen aufgetaut sind. Auch dem Feldsalat kann der Frost nichts anhaben. Lediglich Rotkohl ist nicht so winterfest, so daß man ihn am besten zuerst verbraucht.

Viele Blumenliebhaber scheuen sich, ihren Zimmerpflanzen, die zu hoch geworden sind, mit der Schere zu Leibe zu rücken. Dies ist jedoch in vielen Fällen gar kein Problem. Die meisten Grünpflanzen, wie z.B. Ficus- und Drachenbaumarten, Yucca-Palmen, Aralien, Croton oder Schefflerien, können bei Bedarf sogar sehr kräftig, bis nahe an den Stamm zurückgeschnitten werden. Mit zunehmendem Tageslicht treiben die Pflanzen wieder neue, kräftige Triebe. Neben diesem sogenannten Verjüngungsschnitt steht das Formieren, das zu einem schön geformten Pflanzenaufbau führt. So werden z.B. Azaleen nach der Blüte rundum ca. 5 cm zurückgeschnitten, bzw. formiert, wenn sie im darauffolgenden Jahr wieder eine schöne, dicht geschlossene Blüten ebene entwickeln sollen.

Wenn, vor allem im Winterhalbjahr, das Verhältnis der klassischen Wachstumsfaktoren Licht und Wärme nicht den Anforderungen der Zimmerpflanzenart entsprechen, führt dies unweigerlich zu Wachstumsstörungen, die sich in vielerlei Symptomen darstellen, wie z.B.: Blattvergilbungen, Blattflecken, bis hin zu Blatt- und Blütenfall. Bieten Sie daher Ihren Zimmerpflanzen gerade jetzt möglichst artgerechte Standorte, wobei in erster Linie die vorherrschende Raumtemperatur eine Rolle spielt. Hier einige Beispiele: Auch im Winter wärmebedüftig sind: Flamingoblume, Usambaraveilchen, Einblatt, Korbmaranthen, Dieffenbachien, Bromelien. Eher kühler mögen es: Blütenbegonien, Alpenveilchen, Hibiskus, Flammendes Käthchen, Gardenien, Birkenfeigen. Kühl und hell stehen am besten: Citrusarten, Azaleen, Klivien, Primelarten, Kamelien, Topfrosen, Cinerarien.

Wenn der erste Blütenstand abgeblüht hat, schneidet man ihn gleich an der Basis ab, so daß sich der Zweite besser entwickeln kann. Es geht sonst viel Kraft durch Samenbildung verloren.

Zu den Blütenschönheiten der Extraklasse gehören Kamelien. Unter Wintergartenbedingungen blühen sie schon im zeitigen Frühjahr. Ausgepflanzt sind viele Arten aber auch winterhart und vertragen, etwas geschützt, auch die strengsten Fröste unbeschadet. Knospige und blühende Kamelien im Topf stehen jetzt am besten in hellen, kühlen Räumen bzw. Wintergärten, nicht über 15 °C.

Ende des Monats können Sie bereits die ersten Aussaaten von Salat, Tomaten, Zucchini oder Auberginen vornehmen. Verwenden Sie dazu eine spezielle Aussaat- oder Pikiererde. Zum Keimen benötigt die Aussaat einen hellen, warmen Platz auf der Fensterbank.

Jetzt, mit zunehmender Kraft der Sonne und entsprechend starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, können Spannungen in der Rinde zu Frostschäden führen. Deshalb schützt man den Stamm bis hinauf zu den ersten Astgabeln mit einem weißen Stammanstrich, der die Sonnenstrahlen reflektiert.

Mit zunehmendem Licht beginnt die Umtopfzeit. Neben passenden Gefäßen kommt es vor allem auf das richtige Substrat an. Garten boden oder -kompost pur ist meist zu schwer, eventuell auch mit Krankheitskeimen und Unkrautsamen behaftet, so daß sie für die an spruchsvollen Topf- und Kübelpflanzen weniger in Frage kommen. Inzwischen steht eine Vielzahl von Spezialerden zur Verfügung, die die besten oraussetzungen für ein gutes Wachstum Ihrer Pflanzen bieten. Qualitätserden besitzen den richtigen Nährstoffgehalt, einschließlich der Spurenelemente und des pH-Werts. Sie sind hygienisch einwandfrei, mit reichlich Humus und hochwertigen Zuschlagsstoffen ausgestattet, die eine gute Wasserführung und Nährstoffspeicherung gewährleisten. Gerne beraten wir Sie fachkundig.

Die ersten schönen Frühlingstage eröffnen das Gartenjahr, mit Bodenbearbeitung, säen und pflanzen. Praktisch alles was Wurzeln hat und freilandtauglich ist, kann gepflanzt werden. Ob Rosen, Stauden, Koniferen, Obst- oder Ziergehölze und natürlich auch die farbenfrohen Frühlingsboten, Tausendschön, Viola, Topfnarzissen und Co. Entdecken Sie jetzt auch die vielen Neuheiten im Sortiment, die den blühenden Frühling so richtig spannend machen.

Schluß mit Winterstimmung. Auch Grabstätten werden jetzt auf den Frühling vorbereitet. Abdeckungen können entfernt, das restliche Laub eingesammelt und Hecken sowie Bodendecker in Form geschnitten werden. Was durch Frost und Schnee unansehnlich geworden ist, wird erneuert. Dafür stehen viele Frühlingsboten mit farbenfrohen Blüten, wie z.B. Stiefmütterchen, Primeln, Zwergnarzissen und Polsterstauden, zur Auswahl. Sie sind robust und vertragen auch mal einen Spätfrost unbeschadet.

Es gibt Kulturpflanzen, die in ihrem Wachstum deutlich nachlassen oder gar nicht mehr gedeihen, wenn sie zu dicht nacheinander auf der gleichen Fläche angebaut werden. Die genaue Ursache ist noch gar nicht vollständig erforscht. Man spricht im allgemeinen von der Bodenmüdigkeit. Sie ist besonders ausgeprägt bei allen Gewächsen aus der Großfamilie der Rosaceae, wozu auch die Erdbeere zählt. Aber auch bei Gemüsearten, wie z.B. Tomaten und Kohl, spielt die Bodenmüdigkeit eine Rolle. Achten Sie daher auf eine möglichst weit gestellte Fruchtfolge in Ihrem Garten. Ggf. macht man sich einen Anbauplan.

Manche Kübelpflanzen im Winterquartier be ginnen bereits mit dem Neuaustrieb. Dieser ist jedoch ziemlich schwach und dünn, somit für einen schönen Aufbau nicht zu gebrauchen. Schneiden Sie daher diese Triebe ganz ab.

Schon jetzt können Möhren, Zwiebeln und Spinat auf gut vorbereitete Beete ins Freie ausgesät werden. Anfangs ist eine Abdeckung mit Vlies oder Lochfolie möglich, die den Keimvorgang beschleunigen. Ab Ende April wird diese Abdeckung entfernt. Auch Knoblauch kann jetzt in Reihen gesteckt werden. Der Abstand der Zehen beträgt ca. 25 x 8 -10 cm.

Was aber wann und wie einsetzen? Es gibt eine Vielzahl von Handelsdüngern, die sich in Nährstoffgehalt und Wirkungsweise unterscheiden. Volldünger, wie z.B. Blaukorn, enthalten alle Hauptnährstoffe und Spurenelemente. Sie lösen sich rel. schnell auf und sind somit nur auf stehenden Kulturen einzusetzen. Zur Grunddüngung vor dem Pflanzen oder Säen eignen sich am besten organisch-mineralische Handelsdünger. Auch Hornspäne lassen sich gut verwenden. Düngekalk, speziell kohlensauren Kalk, streut man schon im Winter oder ebenfalls vor dem Pflanzen. Er kann ganzjährig eingesetzt werden. Langzeitdünger die mit einer Harzhülle umgeben sind, führen zu sehr guten Ergebnissen speziell bei bepflanzten Kästen, Töpfen und Kübeln. Wer reifen Kompost zur Verfügung hat, kann diesen jetzt mit unterarbeiten. Außerdem können Dauerkulturen (z.B. Beerenobstarten) mit einer 3 – 5 cm starken Schicht Komposterde versorgt werden. Kompost trägt wesentlich zur Verbesserung von Humusgehalt und Bodenstruktur bei.

Ab Mitte April können bereits die robusteren Arten wie Oleander, Lorbeer. Dattel-, Hanf, und Zwergpalmen, aber auch Citrusbäumchen wieder ins Freie ausgeräumt werden – jedoch Vorsicht! Die Frühlingssonne kann Blattverbrennungen hervorrufen. Stellen Sie deshalb Ihre Terrassenlieblinge zunächst für 14 Tage an einen geschützten, schattigen Platz. Fällige Umtopfmaßnahmen werden jetzt ebenfalls erledigt. Dabei haben sich spezielle Kübelpflanzenerden gut bewährt.

Sobald die Bodenoberfläche abgetrocknet ist, können die ersten Gemüsearten direkt ins Beet ausgesät werden. Die durch Frosteinwirkung krümelig gewordenen Erdschollen ebnet man mit einem Krail ein. Mit einem Rechen folgt die Feinarbeit. Anschließend zieht man Reihen aufs Beet und sät direkt entlang der Reihen. Anschließend mit feinkrümliger Erde leicht abdecken und angießen. Früh ausgesät werden: Möhren, Erbsen, Salat, Rote Bete, Mangold, Radieschen, Petersilie, Zwiebeln.

Mit Beginn der letzten Dekade wird die Pflanzzeit auf Balkon und Terrasse eröffnet. Geranien und Co. übernehmen das Regime. Je nach Lage, müssen -bedingt durch Spätfrostgefahr- Vorkehrungen für eine Schutzabdeckung getroffen werden. Ggf. ist kurzfristiges Einräumen angesagt. Wärmebedürftigere Arten wie Edel-Lieschen oder Fuchsien sollten nicht vor Mai ins Freie kommen.

Ein kräftiger Rückschnitt hält die Pflanzen vital und in Form. Dies gilt z.B. für Lavendel, Rosmarin, Thymian. Oregano, Salbei. Um den Neuaustrieb weiter zu fördern, lockert man den Boden auf und bessert ihn mit Kompost sowie organisch-mineralischem Dünger (50 g pro m²) auf. Dies reicht für die ganze Saison.

Nach einer groben Vorreinigung mit einer Wurzelbürste, hilft ein Zitronensäurebad die Reste zu entfernen. Auf 1 Ltr. Wasser kommen 2 – 4 Eßlöffel Zitronensäure. Gut nachspülen.

Die Freiluftsaison beginnt. Balkon, Terrasse und Gartenplätze werden jetzt mit bunten Sommerblühern bepflanzt, so richtig zum Wohlfühlen und Entspannen. Blütenspass den ganzen Sommer lang. Auf einige wichtige Bepflanzungsregeln möchten wir Sie nochmals besonders hinweisen. Zunächst kommt es auf den Standort an. Die meisten Arten bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ausnahmen bilden z.B. Fleißige Lieschen, Fuchsien und Begonien, die besser im Halbschatten bis Schatten ihre reizende Blütenpracht entfalten. Eine Rolle spielt ferner der Wuchscharakter. Dies gilt vor allem für Gefäßbepflanzungen. Zur Vorpflanzung dienen z.B. Arten mit hängendem Wuchs. Dahinter kommen solche, die aufrecht wachsen. Das 3. wichtige Auswahlkriterium betrifft die farbliche Gestaltung, die je nach Empfinden, kontrastreich bunt oder Ton in Ton ausfallen kann.

Die Funktionsfähigkeit von Blumenkästen mit integriertem Wasserspeicher ist voll ausgereift. Sie ermöglicht es, daß Sie Ihre Gefäße nur alle 3 Tage auf den Feuchtigkeitszustand hin überprüfen und ggf. Gießwasser über den Einfüllstutzen nachfüllen müssen. Sie sparen Gießarbeit, aber auch Gießwasser, da kein überschüssiges Wasser verloren geht. Außerdem garantiert das Verfahren eine gleichmäßige und bodenstrukturschonende Wasserversorgung.

Jetzt kommen auch die letzten Kübelpflanzen aus ihrem Winterquartier ins Freie. Zunächst an einen geschützten, schattigen Platz, ehe sie nach 8 – 10 Tagen, bei bewölktem Himmel, einen Platz unter vollem Tageslicht erhalten. Ansonsten droht Sonnenbrandgefahr an den Blättern, so z.B. bei Palmen, Citruspflanzen etc. Beim Ausräumen erhalten die Pflanzen gleich einen Rückschnitt bzw. Form- und Auslichtungsschnitt. Zu groß gewordene Exemplare benötigen ein größeres Gefäß, dessen Durchmesser 3 – 5 cm mehr betragen sollte. Beim Umtopfen wird der alte Wurzelballen etwas aufgelockert. Als Substrat dient eine nahrhafte Blumenerde oder eine spezielle Kübel-pflanzenerde.

Sobald die Bodenoberfläche abgetrocknet ist, können die ersten Gemüsearten direkt ins Beet ausgesät werden. Die durch Frosteinwirkung krümelig gewordenen Erdschollen ebnet man mit einem Krail ein. Mit einem Rechen folgt die Feinarbeit. Anschließend zieht man Reihen aufs Beet und sät direkt entlang der Reihen. Anschließend mit feinkrümliger Erde leicht abdecken und angießen. Früh ausgesät werden: Möhren, Erbsen, Salat, Rote Bete, Mangold, Radieschen, Petersilie, Zwiebeln. Sobald die Spätfrostgefahr vorüber ist, können wärmebedürftige Gemüsearten auf gut vorbereitete Beete ins Freie ausgepflanzt werden. Besonders begehrt sind Tomaten, frisch geerntet aus dem eigenen Garten. Sie benötigen einen besonders guten, tiefgründigen und humosen Boden, in vollsonniger Lage. Während der Kultur reichlich wässern, ausreichend düngen und ein regelmäßigiges Ausgeizen der Seitentriebe, sind wichtige Voraussetzungen für einen guten Ertrag.

Auch für die Dahlie, Diva des Spätsommers, wird es Zeit zum Auspflanzen. Am besten eignet sich dafür ein humusreicher Gartenboden, in sonniger Lage. Frisch gekaufte Knollen legt man so tief in den Boden, daß die Knollenkrone ca. 5 cm mit Erde bedeckt ist. Ältere Knollen lassen sich problemlos durch Teilung vermehren.

Für viele Zimmerpflanzen, so z.B. Azaleen, Gummibaum-Arten, Crassula, Kalanchoe, Gardenien, Topfrosen, Klivien, Jasmin, Hibiskus, Dipladenien sowie Kakteen- , Drachenbaum- und Aralienarten, ist ein Freiluftaufenthalt während der Sommermonate durchaus wohltuend. Frische Luft, warmer Regen und bessere Lichtverhältnisse lassen die Pflanzen richtig aufleben. Aber Vorsicht beim Umstellen. Sie müssen nach und nach an die Freiluftbedingungen gewöhnt werden. Am besten eignet sich dazu eine Wetterphase mit bedecktem Himmel. Aber selbst nach einer Umgewöhnungszeit von ca. 8 – 10 Tagen, sollten Sie Ihre Pfleglinge nicht ungeschützt der prallen Mittagssonne aussetzen.

Bedenken Sie, daß Balkon- und Kübelpflanzen nur einen begrenzten Wurzelraum zur Verfügung haben und deshalb auf eine regelmäßige Nährstoffversorgung angewiesen sind, sollen sie gesund wachsen, reichlich und lange blühen. Spätestens Mitte des Monats, ca. 4 bis 6 Wochen nach dem Einpflanzen, beginnt die Nachdüngung mit einem Balkonpflanzendünger (auch Geraniendünger). Verwenden Sie dazu einen unserer Spezialdünger mit Spurenelementen, nach Gebrauchsanweisung. In der Regel wird wöchentlich 1 x flüssig nachgedüngt. Die Nährlösung nicht über Blüten und Blätter gießen. Außerdem sollte das Substrat beim Düngen nicht zu trocken sein.

Viele unserer schönsten Schling- und Kletterpflanzen sind ausgesprochen wuchsfreudig. Dies gilt für die einjährige Schwarzäugige Susanne ebenso wie für Kletterrosen und Clematis. Damit sie sich schön aufbauen und optisch gut zur Wirkung kommen, müssen ihre Triebe an einem Stützgerüst, Ziergitter oder Spalier aufgeleitet werden.

Noch nie war das Sortiment an Kübelpflanzen aus dem sonnigen Süden so vielfältig wie heute. Citrus, Oliven, Lavendel, Thymian sowie die Klassiker Oleander und Bougainvilleen, setzen jetzt ein I-Tüpfelchen, da und dort auf Balkon und Terrasse. Urlaubsstimmung einen ganzen Sommer lang.

Die abgeblühten Flierderrispen werden jetzt entfernt, damit der Strauch nicht unnötige Kraft für die Samenbildung aufbringen muß. Spätestens Anfang des Monats erhalten Buchs und Eiben ihren Rück- und Formschnitt. Gleiches gilt für den schnell wachsenden Liguster, der im Laufe des Jahres mindestens einen weiteren Rückschnitt benötigt. Auch für die Winterheide wird es höchste Zeit für den Rück- und Formschnitt.

Die mit einer ca. 5 cm dicken Schicht Rin- denmulch abgedeckte Bodenoberfläche hält länger die Feuchtigkeit und hemmt den Unkrautwuchs.

Seitentriebe, die aus den Blattachseln entstehen, müssen frühzeitig und fortwährend ausgegeizt (ausgebrochen) werden, um eine gute, kräftige Fruchtentwicklung zu fördern.

Merkzettel - Juli

Während im Gartenboden ausgepflanzte Gewächse nach dem Anwachsen trockene Phasen noch recht gut überstehen, sind Balkon- [&] Kübelpflanzen schnell ausgetrocknet, wenn im Sommer nicht permanent auf Bodenfeuchtigkeit kontrolliert und ggf. gegossen wird. Gießen Sie am besten morgens und zwar so, daß Blüten und Blätter möglichst geschont werden. Beete gießt man am besten mit einer feinen Brause, um die Bodenoberfläche nicht zu verschlämmen. Lieber einmal durchdringend gießen ist schonender und pflanzenfreundlicher, als ständig nur "Staub zu löschen". Wenn Sie Regenwasser zur Verfügung haben, so verwenden Sie es am besten für Ihre Pfleglinge in Töpfen und Kästen. Überhaupt gehört das richtige Gießen zu den Geheimnissen des erfolgreichen Hobbygärtners.

Natürlich brauchen sie reichlich Wasser, Dünger, aber vor allem Sonne und nochmals Sonne. In kühlen, regnerischen Perioden kommt es häufig zu Blatt- und Fruchtfäulnis. Deshalb schafft hier ein Regenschutz in Form eines lichtdurchlässigen, luftigen Überbaues vorbeugend Abhilfe. Zu den laufenden Pflegemaßnahmen gehört vor allem das Ausbrechen der Seitentriebe, auch Geiztiebe genannt. Unterbleibt diese Arbeit, wuchern die Pflanzen und bringen nur wenig Früchte. Pro Pflanze sollten ca. 5 bis 6 Fruchtstände zum Ausreifen belassen werden.

Nach dem der erste Blütenflor vorbei ist, zielen die Maßnahmen des Rosenfreundes darauf ab, sich bald wieder an neuen Knospen und Blüten erfreuen zu können. Hierzu einige Tipps: Schneiden Sie die Triebe sofort nach der Blüte um ca. 20 – 30 cm zurück. Je tiefer Sie zurückschneiden, um so länger dauert es, bis neue Blüten erscheinen. Sehr dankbar sind Rosen, wenn der Boden mit einer Mulchschicht bedeckt ist. Sie bildet Humus und hält länger die Feuchtigkeit. Wildtriebe, die bei veredelten Rosen direkt am Wurzelhals, aus der Unterlage heraus hervorspriesen, müssen, sobald sie entdeckt werden, direkt an der Basis abgeschitten werden. Man erkennt sie an den dünnen, hellgrünen, meist wenig bedornten Trieben. Ihre gefiederten Blätter sind 7-zählig. Im Gegensatz dazu haben Edelsorten in der Regel 5-zählige Fiederblätter. Etliche Kletter-, Strauch- und Parkrosen blühen von Natur aus nur ein Mal im Jahr. Hier hilft auch die beste Pflege nicht weiter.

Freilich Ansichtssache. Wer sich eher an letzterem erfreut, muß seinen Rasen nicht nur gut feucht halten, sondern vor allem auch regelmäßig weiter düngen. Rasen spricht sehr schnell auf Nährstoffe an. Ungleichmäßiges Ausbringen führt daher oft zu unregelmäßigem Wuchs. Gut bewährt haben sich Produkte mit umhüllten Düngerkügelchen, die einen Depoteffekt von ca. 3 Monaten besitzen (z.B. Crysal).

Arten wie Margeriten und Kap-Margeriten, Lantanen oder Vanilleblumen blühen schnell wieder nach, wenn Abgeblühtes um ca. 5 bis 10 cm zurückgeschnitten wird.

Betrachten Sie doch einmal die faszinierende Blütenschönheit, -vielfalt und Farbenpracht der Dahlien. Der Sommermonat August gibt Ihnen viele Möglichkeiten, den starken Auftritt dieser wieder neu entdeckten Trendblume in vollen Zügen zu genießen. Vor allem in Gefäßen benötigen Dahlien sehr viel Wasser. Deshalb sind geräumige Töpfe und Kübel von Vorteil, das sie nicht so schnell austrocknen. Hohe Sorten erhalten Stützstäbe, z.B. aus Bambus (Tonkin-Stäbe).

Blumenfreunde die sich sommerlange Blütenträume ersehnen, müssen während des gesamten Monats ihre Blumenkästen und Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse weiter mit Blumendünger versorgen. Als Faust- regel gelten wöchentliche Gaben in flüssiger Form. Zu den besonders nährstoffbedürftigen Arten zählen Geranien, Margeriten, Lantanen Oleander, Engelstrompeten, Enzianbäumchen oder Sommerjasmin. Ihre Blühwilligkeit ist -neben einem sonnigen Platzabhängig von einer guten Volldüngerversorgung. Für Surfinia-Hängepetunien gibt es sogar einen Spezialdünger mit viel Spurenelementen.

Legen Sie jetzt mit getopften Qualitätsjungpflanzen und einem ausgewählten Sortiment, den Grundstein für eine gute Erdbeerernte im kommenden Jahr, aus eigenem Anbau. Wählen Sie für die Neuanlage einen sonnigen Platz aus, auf dem möglichst noch gar keine oder mindestens seit 4 – 5 Jahren keine Erdbeeren mehr gestanden haben. Erdbeeren auf Erdbeeren zu pflanzen ist wenig erfolgversprechend, denn es liegt im Falle des direkten Nachbaus eine prinzipielle Unverträglichkeit vor. Ertragsminderungen bis hin zu Totalausfällen wären die Folgen.

Ist der erste Blütenflor bzw. die Ernte vorbei, werden Schnittmaßnahmen fällig, die das Regenerieren der Pflanzen erleichtern. Bei Sauerkirschen, wie auch bei anderen Steinobstarten, wird die Krone sofort nach der Ernte ausgelichtet. Die verblühten Stiele von Stauden schneidet man dicht über dem Boden ab. Dadurch bestocken sich die Pflanzen besser. Rittersporn, Katzenminze, Flockenblumen oder Margeriten treiben nach 4 – 6 Wochen einen zweiten, wenn auch schwächeren Blütenflor nach. Da Olivenbäumchen von Natur aus sehr lichte Kronen bilden, regt man sie durch mehrmaligen Rückschnitt im Jahr, zu einem dichteren Kronenaufbau an.

Besonders zart und lecker schmeckt Gemüse, wenn es zum richtigen Zeitpunkt geerntet und am besten frisch verarbeitet wird. Kohlrabi und Radieschen werden schnell holzig, wenn sie zu lange stehen. Mangold wird über viele Wochen mehrmals geerntet, wobei immer nur die äußeren Blätter verwendet werden. Zucchini besitzt dann das richtige Erntestadium, wenn die Früchte ca. 20 cm lang sind. Brokkoli läßt sich bis zum Frosteintritt mehrmals durchernten, wobei bereits Köpfe von 10 cm Durchmesser, mit wohlschmecken- den Stielen, herausgeschnitten werden. Wer einen besonders schönen, weißen Blumenkohl ernten möchte, knickt vor beginnender Blumenbildung ein Blatt über der Blume ein.